Frühjahrsferien 2019

Das Thema unserer Frühjahrsferien lautete diesmal „Karneval“. In der ersten Woche haben wir zunächst aus Papprollen selbst Marionetten gebaut. Dabei sind sehr viele verschiedene Figuren entstanden. Neben Drache und Einhorn auch Dromedar, Hase, Pferd, Meerjungfrau …… und eine Schildkröte.

Mitte der Woche haben wir ein Marionettentheater im Jenisch Haus besucht. Das Stück, „Die Reise in die kleine Welt“ handelte von Insekten die mal süß, mal lustig und mal auch etwas gruselig waren. Klein und Groß waren fasziniert. Am Ende der Vorstellung erzählte uns Thomas Zürn, der Marionettenbauer noch etwas über das Handwerk des Marionettenbaus z.B. über die Mechanik einer Marionette. Wie funktioniert der Mund, wie konnte die Raupe die Blüte abbeißen? Wie sprechen die Marionetten eigentlich?  Warum hat die Puppe so viele Fäden? Auch über den Bau der Kulissen haben wir etwas erfahren sowie über das Spiel, z. B. wenn mehr als zwei Marionetten gleichzeitig zum Einsatz kommen, werden auch mehr Puppenspieler benötigt. Der Raum auf der Bühne ist jedoch sehr begrenzt, somit spielen auf so einer kleinen Bühne max. drei Puppenspieler.

Am Ende der Woche gab es eine kleine Aufführung, mit den selbstgebauten Marionetten. Das Stück haben wir selbst entwickelt.          Hier die Geschichte: Auf einer kleinen Insel ist ein Piratenschatz versteckt. Er wird von einem Hund und einer Giraffe bewacht. Um an den Schatz zu kommen, muss ein Rätsel gelöst werden. Die Schildkröte erzählt zwei Meerjungfrauen, dass sie Piraten beim Verstecken eines Schatzes beobachtet hat. Als Beweis zeigt sie ihnen eine Goldmünze, die beim Abladen vom Schiff ins Wasser gefallen ist. Die Drei wollen den Schatz finden und machen sich auf den Weg. Am Strand der Insel angekommen, muss die Schildkröte die Suche allein fortsetzen, da die Meerjungfrauen das Wasser nicht verlassen können.

Auf einer anderen Insel erzählen zwei Hasen den drei Einhörnern und zwei Pferden, sie hätten am Strand der Nachbarinsel Piraten mit einer schweren Kiste gesehen. Sie vermuten, dass in der Kiste ein Schatz ist. Die Tiere wollen den Schatz finden.

Da die Einhörner nicht schwimmen können, zaubern sie sich ein U-Boot, um zu der Schatzinsel zu gelangen. Sie haben nicht bemerkt, dass ein Drache ihr Gespräch belauscht hat.Der Drache    liebt Schätze! Er fliegt zu seinem Freund, dem Kamel, um mit ihm zusammen den Schatz zu finden.

 Eine Gruppe nach der anderen kommt zur Schatzinsel, ohne dass sie einander   bemerken. Sie finden nacheinander die Wächter des Schatzes, den Hund und die  Giraffe, lösen ein Rätsel und treffen sich vor der Schatztruhe. Da sie sich nicht einigen  können, wem der Schatz nun gehört, teilen sie ihn. Sie gehen alle zu den  Meerjungfrauen, die im Wasser warten, und feiern gemeinsam am Strand eine große Party!

 

Gekocht wurde natürlich auch wieder, passend zum Karneval brasilianisch. Feijoada Brasileira sowie in der zweiten Woche Pasteis. Kleine und große Köche haben bei der Zubereitung sehr viel Ausdauer bewiesen.

Neben dem Besuch eines Bauernhofes auf dem wir viel Wissenswertes über Schwein und Kuh erfahren haben, haben wir in der zweiten Woche das Altonaer Bücherhaus besucht und an zwei tollen Veranstaltungen teilgenommen. Die älteren Kinder besuchten eine Illustrationswerkstatt. In der Geschichte geht es um einen Fuchs, der ein Winterhotel für alle Tiere eröffnet. Die Eigenheiten der unterschiedlichen Bewohner werden dargestellt, der eine schnarcht, die andere muss nochmal Pipi vor dem Schlafengehen, das Stacheltier bekommt Korken aufgepiekst, damit es niemanden verletzt. Die Kinder gestalteten dann ihr eigenes kleines Hotelzimmer in einer blanko Schachtel und malten ein selbst ausgewähltes Tier hinein. Nach etwas Gegrummel, waren alle eifrig und mit Spaß dabei. Die Jüngeren nahmen im Rahmen des Programms Babbelapapp an dem Mitmach-Theater „Planet Willi“  teil. Die Geschichte erzählt von Willi, der von einem anderen Planeten kommt und anders ist als die Erdenmenschen, die jedoch viel von ihm lernen können. Die Buchautorin und Mutter von Willi vermittelt das Thema Andersartigkeit und Behinderung mit „starken Bildern und Worten ganz natürlich und wir verstehen, wie Willi den Alltag auf der Erde unter lauter Menschen mit Normalsyndrom erlebt“.

Darüber hinaus haben wir bulgarische Masken gebaut. Diese Masken wurden aus großen Kartons hergestellt und wurden zum Teil sehr bunt verziert. Am Ende der Woche wurde zum Abschluss der Ferien dann mit diesen eine Maskenparty gefeiert, die allen viel Spaß bereitet hat und auf der alle ihre selbst gebastelten Masken stolz trugen.Ein von Eltern gespendetes Buffet trug zum Gaumenschmaus bei.

Trotz des Schietwetters und zwei Programmänderungen hatten wir zwei tolle und abwechslungsreiche Wochen!